Das Sinterverfahren zählt zu pulvermetallurgisches Urformverfahren und bietet die Möglichkeit hochpräzise Bauteile, mittels spezieller Verfahrenstechnik aus Metallpulvern herzustellen. Die Korngrößen liegen im Bereich von 0.06 und 0.8 mm. Hierbei werden die Materialien unter kontrolliertem Druck und Temperatur in einer Formmatrize miteinander zu einem sogenannten Grünling verpreßt. Beim anschließenden Sintervorgang unter Schutzgas verschmelzt diese zu einem hochfesten Bauteil.

Die hierbei eingesetzten Werkstoffe basieren  häufig auf Eisen- oder Kupfer-Basis und je nach und können je nach Anforderung an das Bauteil mit Chrom, Nickel oder anderen Elementen legiert werden. Durch nachgelagertes Tränken mit Öl oder anderen Schmierstoffen erreicht man sehr gute Gleiteigenschaften.

Klassische Sinterteile wären z. B. Zahnräder, Magnete und Gleitlager.

Sinterteile können nach dem Sinterprozess noch spanend (nach-)bearbeitet werden.